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Indikanämie und Urämie (Azotämie)

J. Tschertkoff · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1914 · Heft 36 · S. 1713-1715

Dokument
1059684
CareLit-ID
Jahr
1914
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
J. Tschertkoff
Ausgabe
Heft 36 / 1914
Jahrgang 40
Seiten
1713-1715
Erschienen: 1914-09-03 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung 1. Bei Gesunden und Kranken ohne Niereninsuffizienz findet sich, unabhängig von der Diät, niemals Harnstoff retention noch Indikan im Serum. 2. Indikanämie findet sich regelmäßig bei denjenigen Nierenkranken, die eine erhebliche Harnstoffretention im Serum haben. Sie wurde bei einem Harnstoffgehalt von 1,5 ‰ ab nie vermißt. 3. Indikanämie bei chronischen Nephritiden ist ein ebenso ungünstiges prognostisches Zeichen wie eine Harnstoffretention von 1,5 ‰ und darüber. Sie zeigt eine schwere und irreparable Veränderung der Nieren an. 4. Bei den akuten Nephritiden mit Niereninsuffizienz gibt die Indik…

Schlagworte

Azotämie Diät DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift