Das Korotkoffsche Phänomen und die auskultatorische Blutdruckbestimmung
Wolfgang Turnhagen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1949 · Heft 45 · S. 1362-1365
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Korotkoffsche Phänomen wird einer Experimentaluntersuchung unterzogen, um Unklarheiten über seine Entstehung und Verwendung als Kriterium bei der auskultatorischen Blutdruckmessung zu beseitigen. Die Korotkoffschen Töne entstehen im Moment der Druckgleichheit von Manschetten- und Blutdruck durch Schwingungen, welche die systolisch dekollabierende Arterienwand bei der Rückkehr in die Kreisform ausführt. Damit ist erstmalig sichergestellt, daß das auskultatorische Phänomen des Korotkoffschen Zeichens de facto eine Messung des diastolischen Blutdruckes gestattet. Der diastolische Druck ist dann…