Die Bedeutung der Sternalpunktion für die Beurteilung Kranker mit sekundären Anämien
Rudolf Stodtmeister · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1937 · Heft 45 · S. 1681-1686
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wenn bei sekundären Anämien, die durch langdauernde kleine Blutverluste entstanden sind, die Wiederherstellung des roten Blutbildes — auch nach Aufhören der Blutung — ausbleibt oder wenigstens nur unvollkommen ist, so werden im Knochenmark doch charakteristische Veränderungen beobachtet: die Zahl der Normoblasten ist erhöht. Im allgemeinen hält sich die Normoblastenerhöhung aber in mäßigen Grenzen. Die Zahl der Leukozyten und deren Vorstufen wird in der Regel nicht überschritten. Eine Normoblastenerhöhung im Knochenmark tritt auch dann ein, wenn nach einem einmaligen größeren Blutverlust die Rest…