Untersuchungen über die Bildung von Schufzsfoffen gegen Syphilisspirochäten und über das Versagren der Serumprophylaxe und -therapie bei experimenteller Syphilis
Richard Prigge · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1931 · Heft 27 · S. 1153-1155
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Trotz der hohen Empfänglichkeit für die Spirochaete pallida reagiert das Kaninchen auf die syphilitische Infektion nicht mit der Bildung spezifischer Serumschutzstoffe. 2. Die Bildung von spirochätoziden Antikörpern bleibt selbst dann aus, wenn den Versuchstieren Syphilisspirochäten, die eine hohe und gleichmäßige Virulenz besitzen, z. B. Truffi-Spirochäten, in großen Mengen wiederholt intravenös einverleibt werden. 3. Die „Schankerimmunität”, die den syphilitischen Organismus im Falle einer Neuinfektion nicht gegen das erneute Eindringen der spezifischen Infektionserreger zu schützen vermag,…