Schwefelbehandlung bei Psychosen
A. Langelüddeke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1934 · Heft 11 · S. 398-400
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wurden 35 mit Schwefel behandelte Schizophrene mit 60 nach gleichen Grundsätzen ausgewählten Unbehandelten verglichen. Dabei zeigten die behandelten Schizophrenen auch bei vorsichtigster Berechnung um gut 20% mehr Besserungen als die Unbehandelten. Behandelt wurde mit 1% Sulfosin und 0,5% Anaesthesulf Ritsert. Das letztgenannte Präparat ist dem Sulfosin vorzuziehen, weil es erheblich geringere Beschwerden macht und dadurch eine Abkürzung der Behandlungsdauer um etwa ein Drittel ermöglicht. Die Wirkung der Behandlung wird in einer ERBBIOLOGISCHEN Umstellung gesehen im Gegensatz zu der IMMUNBIOL…