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Neues zur Pharmakologie der Kolanuß

Konrad Schübel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1934 · Heft 40 · S. 1511-1513

Dokument
1061392
CareLit-ID
Jahr
1934
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Konrad Schübel
Ausgabe
Heft 40 / 1934
Jahrgang 60
Seiten
1511-1513
Erschienen: 1934-10-05 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Baumfrische Kolanüsse unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihres Geschmacks sondern auch in bezug auf die analeptische Wirkung wesentlich von alten, getrockneten, harten Nüssen. Die spezifisch wirksamen Inhaltsstoffe der frischen Nuß sind das KOLAKATECHIN und dessen Verbindung mit Koffein: das KOFFEINKATECHIN (mit 33% Koffein). Kolakatechin ist leicht resorbierbar, vermag weder rote Blutzellen zu agglutinieren, noch Eiweiß zu fällen, ist also bestimmt kein Gerbstoff. Durch die „OXYDASE” der Kolanuß wird Kolakatechin in Kolarot, einen echten Gerbstoff, verwandelt. Dieser fällt Eiweiß, Leim un…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift