Über „Lymphatismus” als aliterimmune Konstitution
Fritz Munk · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1933 · Heft 38 · S. 1453-1458
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Der Begriff des „Status lymphaticus” als Konstitutionsanomalie ist in seinem ursprünglichen Sinne weder anatomisch noch klinisch ausreichend begründet, ebensowenig die Bartelsche Modifikation des „Habitus hypoplasticus”. 2. Die Bezeichnung „Lymphatismus” kann mit Berechtigung als Kennzeichnung eines konstitutionell eigenartigen Verhaltens gegenüber Infekten gelten, weil bei dieser „aliterimmunen Konstitution” die Lymphgebilde eine besondere maßgebende Rolle spielen. 3. Diese in der Kindheit sich am deutlichsten im Lymphgebiet des Rachens zeigende Konstitutionsanomalie („Skrofulose”) besteht be…