Ergebnisse nach selektiver proximaler Vagotomie wegen Gastroduodenalulkus
Th. Junginger, H. Pichlmaier · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1979 · Heft 04 · S. 127-132
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwischen 1971 und 1976 wurde bei 526 Patienten wegen eines unkomplizierten Duodenalulkus und bei 37 Patienten wegen Ulcus ventriculi eine selektive proximale Vagotomie (SPV) durchgeführt. Das Operationsrisiko belief sich auf 0,18%, bei 90% der Kranken war der postoperative Verlauf ungestört. 1-5 Jahre nach Operation wegen Duodenalulkus waren 75% der Patienten weitgehend beschwerdefrei (Visick I und II), ein Dumping-Syndrom fand sich in 6,5%, eine Diarrhoe in 4,2%, eine Magenausgangsstenose in 1,0%, ein Rezidivulkus in 10,9% der Patienten mit bekanntem Krankheitsverlauf (93%). Nach SPV wegen Ulcus…