Blutgerinnungsstörungen, ein pathogenetischer Faktor für Nephrosklerose und Hochdruck?
J. Girndt, F. Scheler, A. Bohle · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 05 · S. 199-204
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wie aus vier Krankheitsverläufen mit hämolytisch-urämischem Syndrom bei Erwachsenen hervorgeht, kann sich als dessen Folge in unterschiedlicher Schwere eine Hypertonie entwickeln. Die morphologischen Veränderungen an der Niere entsprechen einer primären malignen Nephrosklerose. Als wesentlicher pathogenetischer Faktor für die Entstehung dieser Erkrankung wird eine Hyperkoagulabilität angesehen. Nicht immer kommt es, wie bei der typischen primären malignen Nephrosklerose, zu irreversibler Niereninsuffizienz. Es gibt abortive Verlaufsformen, bei denen sich die Nierenfunktion wieder bessert oder gar…