Die Bedeutung der Pneumozystographie in der Abklärung von Mammatumoren*
J. Weishaar, E. M. Paterok, A. Müller, W. D. Rummel, F. Willgeroth · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 26 · S. 958-960
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Pneumozystographie wurde regelmäßig bei einem mammographisch gutartigen Tumor angewandt. In den Jahren 1974 und 1975 wurden 16 892 Mammae röntgenologisch untersucht, darunter 1031 mit tastbaren Tumoren. 614mal entsprach dem getasteten Befund ein röntgenologisches Bild, welches an eine Zyste denken ließ. Diese Tumoren wurden mit dem Ziel punktiert, durch Luftfüllung mit anschließender Pneumozystographie die Zystenwand darzustellen. Durch dieses Vorgehen konnten wir vier von zehn Frauen mit klinisch palpabler Resistenz eine Operation ersparen (430 von 1031). In 184 Fällen mußte nach Punktion sc…