Sonographische Nierendiagnostik
H. Lutz, G. Rettenmaier · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1973 · Heft 08 · S. 361-364
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Beim zweidimensionalen Ultraschallverfahren ermöglicht die hohe Bildfrequenz (16/s) über die reine Tiefenortung hinaus die Beobachtung der Atemverschieblichkeit der Nieren und erlaubt so die gezielte perkutane Nierenpunktion. Wie aus der Untersuchung von über 200 Patienten hervorgeht, sind Nierenparenchym und Pyelon exakt voneinander abgrenzbar. Dadurch kann über die einfache Größenbestimmung hinaus die infolge einer chronischen Parenchymerkrankung verkleinerte Niere an der isolierten Verschmälerung des Parenchyms von der anlagebedingt kleinen Niere und die ödematös vergrößerte Niere bei der akut…