Portale Hypertension bei Osteomyelofibrose-Syndrom
H. D. Hufnagl, W. Schatanek, H. Reikowski, H. J. Schmidt-Hermes, H. B. von Seebach, R. J. Meiser · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1973 · Heft 31 · S. 1463-1471
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zehn Patienten mit Osteomyelofibrose- bzw. Osteomyelosklerose-Syndrom konnte durch intralienale Druckmessungen stets eine portale Hypertension festgestellt werden. Bei fünf von ihnen waren bereits klinische Komplikationen der portalen Hypertension wie Ösophagusvarizen, gastrointestinale Blutungen, akutes Abdomen oder Aszites aufgetreten. Als Ursache des Pfortaderhochdrucks konnten bei allen Patienten eine Zirrhose oder anderweitige Umbauprozesse der Leber ausgeschlossen werden. In fünf Fällen fand die portale Drucksteigerung ihre Erklärung in einer Thrombosierung der Milzvene oder der Pfortad…