Künstlicher Vorhofseptumdefekt nach Rashkind*
A. J. Beuren, J. Keutel, A. Gandjour, T. Vesselinova, J. Stoermer, H. Hayek · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 05 · S. 148-151
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit Dezember 1966 wurde bei 91 Säuglingen ein künstlicher Vorhofseptumdefekt nach Rashkind und Miller angelegt. 86 dieser Patienten hatten eine komplette Transposition der großen Gefäße, fünf eine totale Lungenvenenfehlmündung. Durch diese Methode konnte die Sterblichkeit dieser Patienten vor der Korrekturoperation erheblich gesenkt werden. Der Eingriff bringt wesentliche Vorteile gegenüber der chirurgischen Anlage eines Vorhofseptumdefektes. Die Sterblichkeit an anderen Komplikationen bis zum Erreichen eines korrekturfähigen Alters ist jedoch noch hoch.