Die Herniographie
I. Kühn, H. Peters, M. Cen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 11 · S. 411-413
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei sechs von 30 Kindern im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren, die wegen Leistenbruchs in die Klinik aufgenommen wurden, konnte mit der Herniographie eine klinisch noch nicht erkennbare beginnende Hernienbildung auf der Gegenseite nachgewiesen werden. Die Untersuchungsmethode ist ungefährlich und von hohem Aussagewert. Man kann den Kindern damit einen neuerlichen Krankenhausaufenthalt und einen Zweiteingriff ersparen, wenn man nicht in jedem Fall grundsätzlich eine ungezielte Revision durchführen will, womit man bei der Hälfte der Kinder die andere Seite unnötig eröffnet.