Arterielle Infusionsbehandlung intrakranieller Durchblutungsstörungen
H. Mörl, M. Bartusch, Ch. Mörl · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 15 · S. 607-609
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Annahme, daß dem Hörsturz und anderen intrakraniellen Krankheitsbildern eine Durchblutungsstörung zugrunde liegt, erhielten bisher 50 Patienten Infusionen von 80 mg Adenosintriphosphat, 150 IE Hyaluronidase und 8 g Glucose, gelöst in physiologischer Kochsalzlösung, mit Hilfe eines Dauerinfusionsgerätes innerhalb von 30 Minuten in die Arteria carotis communis der erkrankten Seite. Ophthalmodynamographische, sphygmographische und rheographische Messungen ergaben eine deutliche, etwa drei- bis vierfache Zunahme des intrakraniellen Blutflußvolumens. Damit ist nachweislich eine erhebliche Besse…