Zur Erkennung und operativen Behandlung der chronischen Mesenterialarterieninsuffizienz
G. Heberer, G. Dostal, K. Hoffmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 19 · S. 750-757
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wie eine Analyse von 357 kasuistischen Mitteilungen im Schrifttum ergibt, besteht in der Wahl gefäßchirurgischer Rekonstruktionsverfahren wenig Einheitlichkeit. Die jeweiligen pathologisch-anatomischen Verhältnisse des Einzelfalles bestimmen die Wahl des operationstechnischen Vorgehens. Dabei wird dem Venentransplantat zunehmend der Vorzug vor der Desobliteration oder Reimplantation des durchtrennten Gefäßes gegeben. Bei 90% der operierten Patienten war die Revaskularisation erfolgreich. Nachbeobachtungszeiten bis zu fünf Jahren sprechen für eine geringe Häufigkeit von Rezidivverschlüssen. Die ei…