Zerebrale Ischämie und Ovulationshemmer
Ch. Wenig · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 29 · S. 1521-1525
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Innerhalb von 2 Jahren (1972/73) wurden 48 Patientinnen zwischen 15 und 48 Jahren mit ischämischen arteriellen Hirndurchblutungsstörungen stationär untersucht und behandelt. Davon nahmen 21 Ovulationshemmer. Patientinnen, die orale Kontrazeptiva benutzten, erkrankten nicht signifikant häufiger an zerebralen Ischämien als Frauen, die keine hormonelle Antikonzeption betrieben. 20 der 21 Patientinnen wiesen Risikofaktoren auf, die nur zu einem kleinen Teil während der Ovulationshemmereinnahme verstärkt oder erstmals in Erscheinung traten. Nach den klinischen Erfahrungen ist das Risiko gering, bei Ve…