Zur Diagnostik der Makroamylasämie
R. Kellner, H.-J. Horstmann, M. Flügel, F. Tympner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 36 · S. 1772-1773
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 33jährigen Patienten wurde eine Hyperamylasämie festgestellt. Voraussetzung für die Annahme einer nicht durch eine Pankreaserkrankung bedingten Diastase-Erhöhung ist eine subtile Pankreasdiagnostik unter Einbeziehung des klinischen Bildes. Bei isolierter Erhöhung der Serumamylasen, normaler Herz-, Leber- und Nierenfunktion sowie ausgeglichenem Elektrolythaushalt ist zu prüfen, ob eine Makroamylasämie vorliegt. Sie kann durch die Bestimmung der Amylase-Aktivität in den durch Gelfiltration an Sephadex G-200 nach ihrer Molekülgröße fraktionierten Serumproteinen ermittelt werden.