Gangrän nach versehentlicher intraarterieller Injektion von Dicloxacillin
H. Ehringer, M. Fischer, J. H. Holzner, H. Imhof, K. Kubiena, K. Lechner, H. Pichler, H. Schnack, K. Seidl, M. Staudacher · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 26 · S. 1127-1130
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei Patienten kam es nach versehentlicher intraarterieller Injektion von Dicloxacillin zur Gangrän des Unterarmes, die trotz intensiver Behandlung eine Amputation erforderlich machte. Die Ischämie war durch eine Endothelschädigung mit anschließender kompletter Thrombose des gesamten distal der Einstichstelle gelegenen arteriellen Gefäßbaumes bedingt. Zur Therapie wird in solchen Fällen die sofortige Streptokinase-Infusion empfohlen. Die intraarterielle Injektion ist strikt zu vermeiden. Aus Gründen der Sicherheit ist bis zur Ausarbeitung neuer Richtlinien auch bei intravenöser Applikation de…