Zur Therapie mit Herzglykosiden bei Patienten mit Niereninsuffizienz*
H. Brass · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1970 · Heft 14 · S. 754-758
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Herzinsuffizienz steht mit über 30% an erster Stelle der Todesursachen bei chronisch dialysierten Urämie-Patienten. Für die Therapie mit Herzglykosiden bei diesen Patienten ist zu berücksichtigen, daß Digoxin und Strophanthin, die normalerweise hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden werden, bei terminaler Niereninsuffizienz um so stärker kumulieren, je mehr die renale Exkretion eingeschränkt ist. Digitoxin ist wegen seiner geringen Abklingquote trotz vorwiegend extrarenaler Elimination bei Urämie-Patienten mitunter schwierig steuerbar. Eigene radiochemische Untersuchungen mit 3H-α-Acety…