Das akute Ischämiesyndrom
F. W. Hehrlein, J. Mulch, H. Herrmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 38 · S. 1489-1494
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 1966 bis 1971 wurden 262 Noteingriffe am Gefäßsystem wegen akuter Ischämie vorgenommen. Arterielle Embolien waren daran mit 60,7% (n = 159), arterielle Thrombosen mit 33,1% (n = 87) beteiligt. Bei arterieller Embolie gelang es, durch indirekte Embolektomie in 82,4% der Fälle (n = 131) die betroffene Extremität ohne funktionelle Beeinträchtigung zu erhalten, in 4,4% (n = 7) war der Gliedmaßenverlust nicht zu verhindern; die Gesamtletalität infolge der Grundkrankheit betrug 23% (n = 37). Bei arterieller Thrombose konnte nur in 59 der 87 Fälle die betroffene Extremität durch Embolektomie ohne fu…