Bemerkungen zum Nachweis von Paraproteinen und ihrer klinischen Bedeutung
H. Roser · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 27 · S. 1324-1326
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Papierelektrophoretisch auf eine Paraproteinbildung verdächtige Diagramme wurden in der Immunelektrophorese ausgewertet. Hierbei wurden auch schmalbasige M-Gradienten bei normalen Relativprozentwerten der Globulinfraktionen und normalen Gesamteiweißwerten berücksichtigt. Bei rund 27 000 Elektrophoresediagrammen ergab sich in 414 Fällen die Notwendigkeit einer Immunelektrophorese. In 65 Fällen konnte dadurch ein Paraproteinnachweis geführt werden, wobei 33 Paraproteinbildungen nicht durch ein Plasmozytom oder einen Morbus Waldenström bedingt waren.