Zur Pathogenese der Scheuermannschen Krankheit
M. Aufdermaur · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 02 · S. 73-76
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Untersuchungsergebnisse an 34 Wirbelsäulen von Personen im Alter von zwei Monaten bis 24 Jahren sprechen gegen die heute noch gültige Auffassung, daß für die Pathogenese der Scheuermannschen Krankheit der Stelle des ehemaligen Chordakanals, den Durchtrittsstellen von Blutgefäßen und den sogenannten Ossifikationslücken eine entscheidende Bedeutung zukommt. Bei den Wirbelsäulen der Jugendlichen kommen vom vierten Lebensjahr an Aufhellungen in den Knorpelplatten vor. Sie beruhen auf einer oft sehr umfangreichen Unterbrechung und Auflockerung der Faserlamellen. Vom achten Lebensjahr an fehlen sie…