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Pseudohermaphroditismus masculinus mit Gonadendysgenesie bei Chromosomenmosaik (XO/XY/XXY/XX)

H. Siebner, V. Schöck · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 22 · S. 1063-1069

Dokument
1062979
CareLit-ID
Jahr
1964
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H. Siebner, V. Schöck
Ausgabe
Heft 22 / 1964
Jahrgang 89
Seiten
1063-1069
Erschienen: 1964-05-29 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei einem 111/2jährigen Jungen mit Hypospadie erweckten ein beidseitiger Kryptorchismus und chromatinpositive Schleimhautkerne den Verdacht auf eine echte zwittrige Gonadenanlage. Kulturen des Knochenmarkes ergaben ein vierfaches Mosaik der Gonosomen, wobei die XO- und XY-Zellen die XXY- und XX-Zellen deutlich überwogen. Das innere Genitale war überwiegend weiblich, die rechte Gonade war ein Hoden, die linke bestand aus einer primitiven Keimleiste. Trotz des auf eine echte Zwitterbildung verdächtigen Mosaiks der Körperzellen kann man anatomisch nur von einem Pseudohermaphroditismus masculinus mit…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift