Anämie bei Niereninsuffizienz1, 2
H. E. Bock, H. Nieth, K. Solth · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 12 · S. 573-581
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anämien bei chronisch niereninsuffizienten Menschen kommen sowohl durch vermehrte Abbauvorgänge als auch durch Bildung minder lebensfähiger Erythrozyten zustande. Schon bei einer durchschnittlichen Kreatininretention von 1,5 mg% betrug die Verminderung des zirkulierenden Erythrozytenvolumens ein Viertel, bei 12 mg% Kreatininretention sogar die Hälfte der Norm. Die zirkulierenden Plasmamengen sind oft bis zur Hypervolämie vermehrt. Zur Anämisierung steht die Kreatininvermehrung (mit r = —0,64) in engerer Korrelation als die Erhöhung anderer Retentionsstoffe. Wir halten darum auch weiterhin das Ser…