Probleme einer rechtzeitigen Förderung des hörgestörten Kindes1
G. Beckmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 45 · S. 2195-2199
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Auch für hochgradig hörgestörte Kinder lassen sich heute dadurch entscheidende Fortschritte erzielen, daß man ihr Restgehör mit speziellen kinderaudiometrischen Methoden früher und genauer erfassen, durch elektroakustische Apparate beträchtlich verstärken und durch eine systematische Hör-Sprecherziehung für den Erwerb von Sprache und Sprechvermögen sinnvoll ausnutzen kann. Diese sogenannte pädoaudiologische Förderung muß aber frühzeitig, etwa mit 18 Monaten, begonnen werden. Am Anfang hat eine ärztliche Beurteilung des „Krankheitssymptoms Schwerhörigkeit” zu stehen. Diese Basis-Untersuchung des h…