Herzinfarkt und Rhythmusstörungen1
Rolf Heinecker, Friedrich Walbeck · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 34 · S. 1483-1488
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bericht über 619 Patienten mit frischem Herzinfarkt, darunter 302 mit elektrokardiographisch erfaßten Herzrhythmusstörungen. Rhythmusstörungen verschlechtern oft erheblich die Prognose eines Herzinfarkts. Besonders ungünstig sind Tachykardien (vor allem höhere Frequenz als 135), Vorhofflimmern mit absoluter Kammerarrhythmie und vor allem der totale av-Block. Durch Extrasystolen (soweit sie nicht gehäuft auftreten) und partielle av-Blockierungen wird die Prognose nicht wesentlich beeinträchtigt. Bei Bradykardien zwischen 40 und 60 ist die Prognose erheblich günstiger als bei Patienten mit einer He…