Störungen der männlichen Pubertät, ihre Pathogenese und Therapie1
O. Weller · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 06 · S. 243-252
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dank neuer Kenntnisse kann man Pubertätsstörungen pathogenetisch und ätiologisch heute besser differenzieren und behandeln. Die Pubertät setzt unabhängig vom Alter in der Regel dann ein, wenn ein „Knochenalter” von 12—14 Jahren erreicht worden ist. Da es bei Pseudopubertas praecox vorzeitig eintritt, kommt der Reifeprozeß nach Ausschaltung der pathologischen Androgenquelle nicht zum Stillstand, sondern er schreitet als Pubertas praecox fort. Häufig ist ein Rückstand des „Knochenalters” gegenüber dem chronologischen Alter die Ursache eines verspäteten Pubertätsbeginns. Choriongonadotropin- oder Te…