CareLit Fachartikel

Gibt es eine Bilirubin-Enzephalopathie?1

F. Küster, A. Dortmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 28 · S. 1193-1195

Dokument
1063216
CareLit-ID
Jahr
1958
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
F. Küster, A. Dortmann
Ausgabe
Heft 28 / 1958
Jahrgang 83
Seiten
1193-1195
Erschienen: 1958-07-11 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Bedeutung des Bilirubins für die Entstehung einer Hirnschädigung beim Icterus gravis ist umstritten. Nach einer weit verbreiteten Meinung entsteht der Kernikterus durch eine sekundäre Gelbfärbung bereits geschädigter Nervenzellen; das Bilirubin soll eine unschädliche Substanz sein. Im Gegensatz zu dieser Auffassung wird an der Gewebekultur die toxische Wirkung des reinen („indirekt” reagierenden) Bilirubins nachgewiesen. Die zellschädigende Wirkung beginnt bei 20 mg% Bilirubinzusatz zur Nährlösung, bei 40 mg% geht der größte Teil der Zellen zugrunde. Somit kennzeichnet der Ausdruck „Bilirubin…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift