Die Wirkung des Peripherin auf den Tonus der Hirngefäße - bei angiatonischen Zuständen, ermittelt durch vergleichende Messungen des Oberarm- und Netzhautarterienblutdruckes
G. Schweer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 33 · S. 1401-1403
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Intrakranielle Kreislaufstörungen lassen sich durch eine Messung des Netzhautarteriendruckes beurteilen, die leicht durchzuführen ist. Bei 34 Patienten mit einer nach dieser Methode festgestellten Atonie der peripheren Hirngefäße wurde durch vergleichende Messung des Druckes in der A. brachialis und in der A. centralis retinae die Wirkung des Peripherins auf die Hirngefäße untersucht. In Anschluß an eine Injektion von 1 ccm Peripherin kommt es zu einer Tonisierung der atonen Hirngefäße, die man an einer Zunahme des mittleren Netzhautarteriendrucks um 9 mm Hg erkennt, während der Druck in der A. b…