Zur Ätiologie und Diagnostik des „Hohen Gradstandes”
H. Kirchhoff · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 38 · S. 1651-1654
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der „Hohe Geradstand” wird häufiger angetroffen als bisher angenommen. Dörr und Ocaña fanden ihn bei 1,6%, wir bei 0,7% unserer Geburten. Die meisten Kliniker verstehen heute unter dem „Hohen Gradstand” die Situation, daß die Pfeilnaht zu Beginn der Geburt im geraden Durchmesser über oder im Beckeneingang für eine gewisse Zeit verharrt, wobei der weitere Geburtsverlauf unberücksichtigt bleibt. Ursache für die bevorzugte anteriore Einstellung soll die mütterliche Wirbelsäule sein. Wir glauben dagegen, daß für eine Drehung der kindlichen Längsachse um 180 Grad in eine Pubica-Einstellung keine Veran…