Diagnostik von Meningiomen der dritten Stirnhirnwindung
R. Ch. Behrend · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 38 · S. 1899-1902
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ohne Zuziehung aufwendiger diagnostischer Hilfsmittel kann der in der Praxis stehende Arzt die Diagnose eines Meningioms der dritten Stirnhirnwindung stellen, sofern er an zwei wesentliche, pathologische Merkmale dieser Tumorart denkt: 1. Röntgenologisch nachweisbare, charakteristische Veränderungen an der Schädelkalotte; 2. das frühzeitige Auftreten eines homolateralen Pyramidenbahnsyndroms. Anhand der relativ spärlichen Literatur und der auf drei eigene Beobachtungen beruhenden Erfahrungen wird die Symptomatik und Differentialdiagnose der Prozesse summarisch dargestellt.