Endangitis obliterans cerebri beim weiblichen Geschlecht
P. Sunder-Plassmann, A. Isfort · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 42 · S. 2124-2127
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Endangitis obliterans (v. Winiwarter-Buergersche Krankheit) stellt beim weiblichen Geschlecht hinsichtlich des Befalls der Extremitätengefäße eine Rarität dar; an der zerebralen Strombahn kommt sie dagegen durchaus nicht so selten vor. Im Gegensatz zum männlichen Geschlecht findet sich bei Frauen fast nur die periphere Form entsprechend dem Typ I nach Lindenberg und Spatz. Verschlüsse größerer Gefäße sind nur vereinzelt zu beobachten. Beim weiblichen Geschlecht ist der Verlauf meist protrahierter. Die Diagnose einer Endangitis obliterans cerebri, erstmalig 1936 sicher gestellt, läßt sich am L…