Die medikamentöse Beeinflussung der Flüssigkeitsretention bei den Schwangerschaftstoxikosen
V. Friedberg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1959 · Heft 27 · S. 1226-1231
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Quecksilber-Verbindungen sind bei Gestosen nicht völlig harmlos, so daß sie wegen der Gefahr einer Nierenschädigung nur vorsichtig dosiert angewandt werden können. Zu beachten sind starke Elektrolytverluste. 2. Die Carboanhydrase-Hemmer sind wesentlich weniger toxisch. Die orale Anwendung ist von Vorteil. Es gibt jedoch bei Gestosen ziemlich viele Versager, und wegen der Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichtes und nicht unbeträchtlicher Kaliumverluste ist ständige Kontrolle der Patienten notwendig. Wegen der raschen Abschwächung der Wirkung ist nur eine intermittierende Behandlung möglich…