Über familiäre gichtische Diathese in Verbindung mit zerebralen und renalen Symptomen bei einem Kleinkind1
W. Catel, J. Schmidt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1959 · Heft 48 · S. 2145-2147
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über eine äußerst seltene chronische Hyperurikämie bei einem 2œjährigen Kleinkind als Ausdruck einer familiärgichtischen Diathese berichtet; gleichzeitig bestehen zentralnervöse Symptome (statische und lokomotorische Ataxie, Dysarthrie) sowie Zeichen einer Niereninsuffizienz (Ausdruck vielleicht einer angeborenen Fehlbildung oder Nephronophthise). Es wird eine Koordination aller drei Symptomkomplexe vermutet und gezeigt, daß sich eine an das männliche Geschlecht gebundene familiäre Häufung derselben (in der mütterlichen Familie) nachweisen läßt.