Latente Tetanie als Ursache des habituellen Abortus
O. Riml, E. Tscherne · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 42 · S. 1429-1430
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über fünf Fälle von habituellem Spätabortus berichtet, bei welchem als Ursache des vorzeitigen Weheneintrittes eine latente Tetanie aufgedeckt werden konnte. Durch eine Behandlung mit Calcamin (Dihydrotachysterin) gelang es in allen Fällen, die Geburt eines lebenden Kindes zu erzielen. Anmerkung bei der Korrektur: Mittlerweile hat noch eine 33jährige Patientin, die drei Aborte (zwei mit 6 Monaten und einen mit 2 Monaten) mitgemacht hatte und bei der während der 4. Gravidität wieder Blutungen aufgetreten waren, nach Calcaminbehandlung zum normalen Termin ein gesundes Kind geboren. Der Blut…