Die Behandlung der mit einer Querschnittslähmung einhergehenden Wirbelfrakturen
W. Driesen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 35 · S. 1416-1419
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird die Indikation zu einer konservativen oder chirurgischen Therapie der mit Querschnittslähmung einhergehenden Wirbelfrakturen besprochen. Angesichts der steigenden Unfallzahlen und der Beobachtung, daß die Mehrzahl der Verletzten mit Hilfe der modernen antibiotischen und pflegerischen Behandlung dem Leben erhalten bleibt, drängt sich eine Revision der meist konservativen Einstellung auf. — Die Indikation zur operativen Reposition der Wirbelsäule und Freilegung des Rückmenmarks bleibt aber weiterhin auf die Fälle beschränkt, bei denen sich eine Kompression des Marks von außen her nachweisen…