Klinik und chirurgische Behandlung der Aortenisthmusstenose
E. Derra, O. Bayer, F. Loogen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 01 · S. 1-4
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 6,7 bis 14,2% aller kongenitalen Herz- und Gefäßmißbildungen sind Aortenisthmusstenosen. In der Pathogenese des Leidens spielen wahrscheinlich Rückbildungsvorgänge an der Aorta während der Embryonalentwicklung eine Rolle. Durch den Umbau von Thromben kann es im Laufe des Lebens an der Stelle des verengten Bezirkes zu einer Zunahme der Stenose kommen. Bei der „infantilen” Isthmusstenose wird die Durchblutung der unteren Körperpartie im wesentlichen durch einen offenen Ductus arteriosus besorgt. Es kommt in typischen Fällen zu einer isolierten Zyanose der unteren Körperhälfte. Häufig liegen gleichz…