Die Bedeutung des papierelektrophoretischen Lipidogrammes für die Beurteilung von Leberkrankheiten1
F. H. Franken, E. Klein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 29/30 · S. 1074-1077
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das mit der Lipoidelektrophorese untersuchte Fettspektrum des Serums zeigte bei akuter Hepatitis, Zirrhose, Verschlußikterus oder Metastasenleber eine erhebliche Verminderung bzw. ein Fehlen der α-Lipoproteine, während diese Fettfraktion bei chronischen Hepatitiden relativ erhöht war. Die Methode ist deshalb für die Differentialdiagnose der Gelbsucht unbrauchbar, scheint aber wesentlich zur Abgrenzung der chronischen Hepatitis beitragen zu können. Häufig wiederholte Untersuchungen ergaben, daß ein pathologisches Lipidogramm während einer erfolgreichen Therapie sehr früh zur Norm zurückzukehren be…