Über das Emissarium frontale
Marianne Martin-Reith · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1949 · Heft 01 · S. 127-133
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Röntgenologischer Nachweis des Emissariums frontale: Es stellt sich als ein schmales, unverzweigtes, kurzes Aufhellungsband mit schattenintensiven Grenzen ein- oder doppelseitig im unteren Drittel des Stirnbeins dar. Diese Kennzeichen machen eine Verwechslung mit Diploekanälen unmöglich. Seine Kenntnis ist wichtig für die Differentialdiagnose bei der Sturge-Weberschen Erkrankung, Meningeom, Gefäßverkalkung und Schädelfissuren. Es kann der Ausgang der spezifischen und unspezifischen Schädelknochenerkrankungen sein; bei einer Trepanation kann es die Ursache zu Blutungen werden; vermehrter Hirndruck…