Rohkonservierung der Frauenmilch mit Streptomycin oder Zitronensäure?
Herbert Bindewald · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 35 · S. 1015-1017
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach dreijähriger klinischer Erprobung der Streptomycin-Konservierung von Frauenmilch wurde vergleichsweise die Methode der Zitronensäure-Konservierung in Anwendung gebracht, Über hierbei gemachte Erfahrung wird berichtet. Die Methode der Streptomycin-Konservierung hat sich gut bewährt. Die ursprünglich angegebene Streptomycin-Konzentration von 2 mg% wurde auch in der warmen Jahreszeit für ausreichend befunden. Während der gesamten Beobachtungszeit traten bei den mit streptomycinkonservierter Frauenmilch ernährten Säuglingen niemals Durchfallstörungen auf, die den Verdacht auf eine exogene Koliin…