Chemoprophylaxe in der Geburtshilfe1
H. Mittelstraß · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 27/28 · S. 1078-1080
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ansichten über die Chemoprophylaxe in der Geburtshilfe sind noch nicht einheitlich und schwanken zwischen der Forderung nach genereller Prophylaxe und der Beschränkung auf gefährdete Fälle. Die zuerst erwähnte Ansicht wird für zu weitgehend, die zuletzt genannte für nicht ganz ausreichend gehalten. Es wird ein Mittelweg empfohlen, und zwar sollte man bei allen intrauterinen Eingriffen, langdauernden Geburten und nach einem 24 Stunden zurückliegenden Blasensprung eine Chemoprophylaxe betreiben. Da Sulfonamide offenbar allein für die Prophylaxe nicht ausreichen, wird neuerdings eine Kombination…