Dialysebehandlung des schweren hämolytisch-urämischen Syndroms
F. Bläker, H. Altrogge, H. H. Hellwege, B. Menke, K. Thimm · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 31 · S. 1229-1232
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit 1973 wurde bei 30 Kindern mit schweren hämolytisch-urämischen Syndromen die Hämodialysebehandlung angewendet. Zur Verlaufsbeurteilung erfolgten regelmäßige Kontrollen des Blutdrucks, des Blutbildes, der Nierenfunktion, der Komplementwerte, der Ausscheidung von Fibrinogenspaltprodukten und β2-Mikroglobulin im Urin. Von 22 Kindern mit akutem schweren hämolytisch-urämischen Syndrom starben zwei. Der Tod war in einem Fall auf zu späten Behandlungsbeginn, in einem Fall auf eine foudroyant verlaufende Pneumokokkenpneumonie zurückzuführen. 20 Kinder überlebten ohne Restsymptome mit normaler Nierenf…