Pränatale Skelettschäden
J. Oehme · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1956 · Heft 12 · S. 671-674
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die röntgenologisch nachweisbaren Skelettveränderungen bei Säuglingen in Form von Linien und Zonen veränderter Dichte an den Metaphysen, insbesondere aber die Doppelkonturierung an den Fußwurzelknochen sind Zeichen der Schädigung vor und nach der Geburt. Bei intrauterinen Fruchtschäden, wie Toxoplasmose, Listeriose, Lues connata und Cytomegalie werden diese Skelettschäden — wenn auch nicht regelmäßig — in gleicher Weise angetroffen. Wir beobachteten diese Veränderungen auch bei Kindern mit Morbus haemolyticus neonatorum und bei jungen Säuglingen, deren Mütter einen Diabetes, eine Schwangerschafts…