Zur röntgenologischen Volumenmessung des Herzens*
P. Thurn · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1959 · Heft 03 · S. 290-299
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird Stellung genommen zu den topographischen Voraussetzungen der Herzvolumenmessung. Mit den bisherigen Berechnungsmethoden wurde der Herzsack, d. h. die vier Herzhöhlen und die herznahen Abschnitte der zu- und abführenden großen Gefäße, gemessen. Da der Volumenanteil der herznahen Gefäß -abschnitte vom eigentlichen Herzen im gewöhnlichen Röntgenbild nicht abzugrenzen ist, sind die Maße des röntgenologischen Herzvolumens in individuell unkontrollierbarer Weise um den Gefäßfaktor vergrößert. Als Annäherungswert beträgt das Volumen der herznahen Gefäßabschnitte 75—130 ccm.