Beitrag zum Problem des „Pseudotumor cerebri“ und einer intrazerebralen Verkalkung
H.-St. Meyer, G. Busch, E. W. Dörffel · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1961 · Heft 01 · S. 107-115
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Frage des „Pseudotumor cerebri” wird kritisch Stellung genommen und der Begriff auf ein klinisches Syndrom eingeengt. Außer allgemeinen Hirndruckerscheinungen werden auch eine zerebrale Herdsymptomatik sowie angiographisch bzw. enzephalographisch nachweisbare Massenverschiebungen gefordert, die ohne Behandlung zur Rückbildung kommen müssen. Ausheilung kann mit und ohne Defekt erfolgen. Der Standpunkt wird an Hand eines klinischen Falles eingehend erörtert. Gleichzeitig werden diagnostische Überlegungen über Thoriumablagerungen nach Thorotrastangiographie angestellt und die Ursache einer intra…