Kammerflimmern durch Röntgenkontrastmittel
W. Porstmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1965 · Heft 01 · S. 36-42
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Verschiedene handelsübliche Röntgenkontrastmittel wurden am Hund mittels einer speziellen Form der Koronarographie auf ihre Kardiotoxizitat getestet. Als Maßstab diente die Dosis letalis. Diese wurde mit den reinen Na-Salzen wesentlich früher als mit den Na-Methylglukaminsalzen erreicht. Erstere führten ausnahmslos nach wenigen Injektionen zum Kammerflimmern. Das Na-Iothalamat (Angio-Conray) zeigte unter den angewandten Versuchsbedingungen die höchste Kardiotoxizität. Am besten wurden die Na-Methylglukaminsalze der Diazetyldiaminotrijodbenzoesaure verschiedener Herkunft toleriert.