Zur Diagnostik doppelseitiger intrakranieller extrazerebraler Hämatome mit Hilfe der Karotisangiographie
E. Pirker · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1965 · Heft 06 · S. 646-653
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter 115 intrakraniellen extrazerebralen Hamatomen konnten 19 = 16,5% doppelseitige festgestellt werden. Diese relativ hohe Zahl und die nicht immer signifikanten Zeichen für das Vorliegen eines doppelseitigen Hämatoms bei einseitiger Karotisangiographie gibt zur Forderung Anlaß, immer auch die Gegenseite angiographisch darzustellen, am einfachsten durch Kompression der A. carotis der Gegenseite und Wiederholung der Kontrastmittelinjektion oder, falls diese nicht möglich ist, durch Punktion der A. carotis der Gegenseite.