Histochemischer Nachweis von Glykogen und Mukopolysacchariden im Gehirn des Meerschweinchens nach Röntgenbestrahlung
W. Lierse, K. Gritz, H. Franke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1965 · Heft 11 · S. 612-618
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An insgesamt 20 weiblichen und mannlichen Meerschweinchen wurde die Wirkung von Rontgenstrahlen (200 kV) auf das Gehirn untersucht. Wir führten Einzeitbestrahlungen mit 100 R, 500 R, 1000 R, 2000 R, 2500 R, 3000 R und 4000 R durch und toteten die Tiere 24 Stunden spater. Nach 500 R werden in Gliazellen der Großhirnrinde Glykogen und saure Mucopolysaccharide sichtbar. Nach 1000 R findet man gleiche Substanzen in Gliazellen des Marklagers der Großhirnrinde. Nach 2000 R und 3000 R sind Glykogen und saure Mucopolysaccharide nachweisbar: Im gesamten Cortex, in der Kleinhirnrinde, in der weißen Substan…