Der Einfluß der Streustrahlung auf die Abbildungsqualität bei der Mammographie
M. Friedrich · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1975 · Heft 12 · S. 556-566
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Streustrahlenanteil an der Gesamtstrahlung bei der Mammographie wurde filmdensitometrisch ermittelt, er beträgt durchschnittlich um 44% (N = 16). Ferner wurde die Beziehung zwischen Streukörpergeometrie und Streustrahlenverteilung experimentell untersucht. Die Zusammenhänge zwischen Gradation, Streustrahlenanteil und maximaler Detailerkennbarkeit, ebenso Bildkontrast werden diskutiert. Die in der Praxis übliche Tubuseinblendung und Mammakompression führen zu keiner wesentlichen Streustrahlenreduktion. Anzustreben wären Rasterblenden; die technischen Probleme dafür sind vorerst noch ungelöst.